Die Dachform der künftigen Empfangshalle an der Warschauer Straße zeichnet sich bereits ab.
Nachdem die letzten Jahre sehr von Baustillstand und Beton-Rohbauarbeiten geprägt waren, geht es nun seit gut einem halben Jahr kräftig mit der Komplettierung des neue Bahnhofs Warschauer Straße voran. Aber das muss es ja auch, denn in nicht ein mal 4 Monaten soll der neue Bahnsteig A ja in Betrieb gehen und die täglich 85.000 Nutzer der Bahnhofs durch die neue Empfangshalle geführt werden.
Mittlerweile finden die Arbeiten in Tages- und Nachtschichten statt. Am Tage sind vor allem Arbeiten an der Bahnsteigplatte zu beobachten. Aber auch in der Technikebene geht es voran. Hier werden Zwischenwände für die künftigen Technikräume und Toiletten des Restaurants eingezogen.
In der Nacht wird dann immer am Aufbau des Daches und der späteren Aussenfassade gearbeitet. Die ersten drei Dachbinder sind bereits verbaut, abgespannt und miteinander verbunden, so dass in den letzten Tagen ein stabiles Stahlfachwerk entstanden ist. Nun aber genug geschrieben, am Dienstag habe ich ein paar Bilder gemacht die ich Euch kurz zeigen möchte.
Gut ein Drittel der Bahnsteigplatte ist gepflastert. Heute sind sogar schon die ersten Bahnsteigmöbel verbaut.
Das Dach des Bahnsteigs wird wohl erst eingedeckt, wenn auch hier der Bahnsteig gepflastert und er mit Arbeitsbühnen befahrbar ist.
Über dem späteren Restaurant sind bereits 3 Dachbinder verbaut. Im vorderen Bereich erkennt man die Stahl-Abspannung auf der Wandscheibe.
Die Verkaufsflächen im späteren Eingangsbereich der Halle. Welche Mieter hier mal rein kommen ist noch nicht bekannt.
Blick schräg durch das Gebäude. Eine beachtliche Fläche ist hier entstanden die auf den ersten Blick gar nicht so groß wirkt.
Das Bahnsteigdach des Bahnsteigs A wird entlang der Wandscheiben noch fortgeführt.
Am Abend beginnen die Stahlbauer immer mit der Arbeit die sich unter Flutlicht bis in die tiefe Nacht hinein zieht.