In Rummelsburg wird das Fernbahngleis provisorisch auf die S-Bahntrasse verschwenkt
Mit meinen neun Jahren Arbeit die ich diesem Blog nun schon widme zähle ich diese Arbeit auch ein wenig zu journalitischer Arbeit, wenn auch auf Amateurniveau. Folglich gehöre ich damit wohl ebenfalls zur s.g. Lügenpresse.
Deshalb ist der folgende, sowie alle anderen Beiträge der letzten 9 Jahre, frei erfunden. Die Fotos wurden per Potoshop erstellt und die Videos wurden in speziellen Studios hergestellt und mit Spezialsoftware nachbearbeitet. Alle genannten Baufirmen sind frei erfunden, sie existieren gar nicht. Der gesamte Bahnknoten um den es in meinem Blog geht existiert gar nicht, denn eigentlich leben wir Germanen alle noch im Teutoburger Wald.
Genug der Lustigmachung über unsere besorgten Mitbürger.
Heute geht es um den ersten Überblick der Baustelle zwischen Rummelsburg und Ostbahnhof im Januar 2015. Das Wetter hatte uns im Januar bisher nicht sehr mit Sonne verwöhnt. Gestern war es dann so weit, gutes Licht und Wetter um mal ein par vernünftige Bilder zu machen.
Der Fokus der Bauarbeiten liegt weiterhin auf dem Bau der Brücken (S3 Überflieger, S9 Verbindungskurve und Karlshorster Straße).
Ich startete meinen Rundgang am Bahnhof Rummelsburg, wo Dank des milden Wetters weiterhin fleißig betoniert werden kann. Falls nicht noch ein starker Wintereinbruck kommt, sollte die Umschwenkung der Fernbahngleise in der ersten Jahreshälfte 2015 realisierbar sein.
Weiter zum Ostkreuz, hier konnte ich mir so gut es ging ein Bild vom Bau der neuen S9 Verbindungskurve machen. In den Tagen nach dem Jahreswechsel hat man des letzte verbliebene Stück der alten Verbindungskurve, das westliche alte Brückenwiderlager, fast zu 100% abgetragen. Zum Vorschein kommen die vor ein paar Wochen bereits dahinter gesetzten Bohrpfähle. Sie markieren das neue westliche Brückenwiderlager für das stadteinwärts führende Gleis der S9.
An der Warschauer Straße geht es eher mäßig voran. Am Bahnhof selbst hat sich in diesem Jahr noch nichts getan. Ich denke hier muss auf die Verschwenkung der Fernbahngleise gewartet werden um ausreichend Baufreiheit zu erreichen. Am neuen Fernbahngleis selbst werden nun die Kabelkanäle mit Kabeln gefüllt und sicherungtechnischen Anlagen eingerichtet. Westlich der Warschauer Brücke kann man jetzt zusehen wie der alte Tunnel Stück für Stück verschwindet. Nach meiner Ansicht wird nur ein oberer Teil der Tunnelwände abgebrochen, der Rest verbleibt im Boden und wird verfüllt. Für einen Komplettabriss hätte man wohl aufwendig Spundwände setzen müssen. So ist die alte westliche Tunnelrampe bereits komplett verfüllt und vom Tunnel nichts mehr zu sehen.
Nachfolgend nun ein paar Bilder mit entsprechenden Bildunterschriften. Viel Spaß beim Betrachten, Lesen, Kommentieren, Liken, Teilen und Retweeten.
Die neue Stützwand in Rummelsburg. Im Rohbau so gut wie fertig.
Der Ausgang Hauptstraße, hier geht das Trogbauwerk in eine normale Stützwand über.
Westlich des Ausgangs Hauptstraße wird noch betoniert.
Vorn kurz vor der Brücke Karlshorster Straße muss noch ausgeschalt werden.
Zwischen den Brücken der Karlshorster Straße ergibt sich ein Blick auf die Brückenbaustelle der S3 Brücke. Hier werden gerade die Schaltafeln für das östliche Widerlager aufgestellt.
Auf der Ostseite der Karlshorster Straße werden die Bohrpfähle für das östliche Widerlager der S-Bahnbrücke nach Lichtenberg betoniert.
Blick von der Brücke Kynaststraße. Die Spundwand des neuen Bahndamms an der Hauptstraße erhält ihre Betonkrone.
Blick auf die Baustelle der S3-Brücke, mehr und mehr wird die Flucht der künftigen Brücke deutlich.
Der Bahnsteig Ro, hier wurden nun Halterungen für die Bahnsteigbedeutung angebracht. Bald wird hier wohl der Bahnsteigbelag ausgetauscht.
Verbindungskurve der S9. Dem bereits vorgefertigten Brückenteil wurde für den Einschub ein Hilfsgerüst anmontiert. Wir werden bald sehen wozu es genau ist, ich schätze es dient der groben Führung über die Pfeiler hinweg.
Zwischen den Pfeilern der Verbindungskurve hat man einen guten Blick auf das Bauwerk der Betonbogenbrücke.
von hier hat man ebenfalls einen guten Blick auf den neuen Bahnsteig D, dessen historisches Aufsichtsgebäude im Sonnenlicht immer wieder schön anzusehen ist.
Zu erkennen, die Betonbögen der Bogenbrücke für die S9.
Nördlich der neuen Betonbogenbrücke war bis vor kurzem noch das alte Widerlager der Verbindungskurve zu sehen. Es wurde in den letzten Tagen abgetragen und hat den Blick auf die vor Wochen gesetzten Bohrpfähle freigegeben.
Auf dem Bahnsteig D ist das historische Aufsichtsgebäude bis auf 2 Fenster äußerlich fertig.
Ist der Bauzaun erst mal weg wird man zu einem Becher Kaffee hier schön in der Sonne sitzen können.
Auf der Modersohnbrücke, Blick auf das Rampen- und Brückenbauwerk.
Die oben bereits angesprochen Bohrpfähle. Sie markieren das neue Widerlager der stadteinwärts führenden Verbindungskurve der S9.
In ein paar Wochen wird die Halle der Ringbahn von der neuen Verbindungskurve verdeckt sein.
Blick Richtung Warschauer Straße. An den neuen Fernbahngleisen wird die Sicherungstechnik installiert.
Im Bereich der S-Bahn hat sich in den letzten Tagen nach dem Jahreswechsel noch nichts getan.
Die neue Radsatzanlage im Talgowerk bearbeitet gerade die Radsätze eines Talgos der Russischen Staatsbahn. Das Werk ist sehr gut ausgelastet zur Zeit. Unvorstellbar das rechts im Bild Stelzen für die utopischen U1 Verlängerungspläne von BVG und Senat stehen sollen.
Der östliche Tunnelmund des ehemaligen S-Bahntunnels. Tunnel und Tunnelwände werden wohl nur bis zur Verfüllhöhe abgetragen, der Rest wird mit Sand verfüllt. Insgesamt ist etwa die Hälfte des Tunnels abgetragen.
Nichts passiert am neuen Empfangsgebäude an der Warschauer Straße.